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Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich mir meine erste Carrera Digitalbahn (Speed Champs) zugelegt. Es hat nicht lange gedauert, da wurde aus der Grundpackung eine 27 m lange Strecke und ein großer Fuhrpark.

Das Rennen mit Spurwechsel und Tankstops ist ein großer Spaß – besonders wenn mehr als zwei Fahrer dabei sind. Mit Hilfe der Blackbox können für jeden Fahrer Bremswirkung, Tankinhalt und Maximalgeschwindigkeit eingestellt werden. Dies ermöglicht stärkeren Fahren ein Handicap aufzubürden und für eine besser Chancengleichheit zu Sorgen. Man lässt schwächere Fahrer eben mit mehr Tankinhalt fahren, damit diese nicht so häufig in die Boxengasse fahren müssen. Apropos Boxengasse: Im Lieferumfang der Boxengasse (PitLane) ist nur ein Verlängerungsstück dabei. Die Boxengasse ist damit selsbt für 1:32 zu kurz. Fährt man Schwung in die Gasse, kann es sein, dass man zu spät zum Stehen kommt und mit der Schnauze des Wagens auf der Spur steht. Ich habe meine Boxenbasse inzwischen über drei Gerade laufen (Weichen zu Ein- und Ausfahrt nicht mitgerechnet).



Mit dem Einbau der Boxengasse kommt man in den „Genuss“ einer weiteren Funktion: Die Pace-Car Funktion. Diese Funktion halte ich jedoch für unbrauchbar und sinnfrei. Mann kann ein Auto als Pace-Car programmieren. Dieses parkt in der Boxengasse und fährt auf Knopfdruck (an Blackbox) aus der Boxengasse und je nach länge der Strecke nach ein bis drei Runden wieder in die Box. Dazu muss natürlich gewährleistet sein, dass die letzte Weiche vor der Box zu Pitlane hin zeigt. Sonst führt das PaceCar wohl nie mehr in die Box. Übrigens: Nutzt man die PaceCar Funtkion, so kann die Pitlanbe nicht mehr zum Tanken benutzt werden. Die Lösung hierfür ist eine zweite Boxengasse, aber da verzichte ich lieber auf die Funktion des PaceCars.

Brauchbarer als die PaceCar Funktion ist das sogenannte Ghostcar. Damit ist ein Auto gemaint, das automatisch mit konstanter Geschwindigkeit siene Runden zieht und zufällig die Spuren wechselt. Jedes Carrera Digital Auto kann als Ghostcar programmiert werden. Baut man in ein Ghostcar alle Magnete ein, erhält man einen relativ brauchbaren Trainingsgegner. Ein Ghostcar hat übrigens undenlich viel Sprit an Bord und führt niemals zum Tanken an die Box.

Probleme hatte ich bisher beim DTM Mercedes aus der Grundpackung. Bei dem Wagen haben sich mehrmals die Kabel vom Stromabnehmer getrennt (ist ja ein bekanntes Problem bei diesem Chassis). Außerdem fiel bei diesem Wagen auch das Vorderlicht aus.  Die Kabel habe ich selbst wieder angelötet und die defekte Beleuchtung wurde völlig unkompliziert vom Carrera Service getauscht. Man ruft die Hotline an, schickt den defekten Wagen unfrei zu Carrera und erhält innerhalb weniger Tage ein ausgetauschte, repariertes Fahrzeug. Der Service ist freundlich und sehr gut!
Bei dem Duller BMW Z4 und beim Porsche Spyder habe ich öfters das Problem, dass der Rundenzähler nicht zählt. Das ganze tritt sporadisch auf und ich konnte das Problem noch nicht lösen, bzw. dessen Grund finden.

Der Porsche Spyder ist eh mein Sorgenkind. Der Wagen läuft im Vergleich. zu den anderen Le Mans Fahrzeugen (Peugeot, Audi) schlecht. Er ist viel langsamer und fliegt sehr schnel aus dem Slot.

Dann ist noch der Unterschied zwischen den Wireless und den kabelgebunden Handregler zu erwähnen. Ich finde die Wireless Regler haben ein schwammiges Ansprechverhalten. Die kabelgebundenen sind viel direkter. Meine Rundenrekorde bin ich immer mit dem kabelgebundenen Reglern gefahren. Bei meinen Mitstreiter war es gerade andersherum.

Fazit: Die digitale Technik begeistert! Durch diese Technik ist eine viel realistischere Rennsimulation möglich. Tanken und bis zu sechs Autos auf einer Spur. Allein das spricht für sich!

Wer sich nicht sicher ist, welche Carrera Bahn die richtige ist, findet hier einen Ratgeber.

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