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Zum dritten Mal stand nun ein Polo R WRC am Start der RCCO 24 Stunden Hamburg. Inmitten eines Starterfeldes aus GT3-Boliden und einem Gruppe C-Porsche. Letztes Jahr konnte sich das World Rally Car gegen die flache und breite Konkurrenz souverän durchsetzen, doch diesmal wurde das flinke Rally-Auto bereits in der Einführungsrunde aus dem Rennen geworfen. Eine nicht richtig schaltende Weiche der digitalen Slotfire-Bahn katapultierte den Polo von Titelverteidiger Volkswagen Motorsport-das Kartell spektakulär in die Luft. Bei dem Einschlag auf die Weichenzunge verbog dabei der Leitkielhalter. Auf der digitalen Slotfire ist eine exakte Einstellung des Leitkiels immens wichtig, Stromprobleme und frühzeitig abbrennende Schleifer waren die Folge der schlecht funktionierenden Bahntechnik. Das Team benötigte mehrere Boxenstopps um dem Leitkiel wieder die richtige Einstellung zu geben. Dazu kam dann noch ein festgehendes Kugellager auf der Vorderachse. Der Austausch des Lagers kostete weitere wertvolle Runden und warf das Team kurzfristig auf den letzten Platz zurück. Im weiteren Rennverlauf konnte sich die Mannschaft dann auf Platz fünf vorarbeiten und in der Nacht einen 70-Runden Rückstand auf den bis dahin viertplatzierten BMW aufholen. Der Abstand zu den drei führenden Teams war da aber schon zu groß, der Rally-Polo kam nicht mehr in Schlagdistanz. Während der letzten Rennstunden sicherten Jörg Schumacher und Stefan Waschow den vierten Platz und bauten ein 20-Runden-Polster auf die Verfolger auf. Teamchef Daniel Bäumler brauchte diesen Vorsprung in der Schlussphase nur noch verwalten. Für den Zieleinlauf übernahm Jürgen Jungklaus – Renningenieur von Mike Rockenfeller in der DTM – erneut den Polo. Alle vier Fahrer zeigten eine konstant schnelle und sichere Leistung über die Distanz zweimal rund um die Uhr. Die Titelverteidigung musste aber aufgrund der technischen Probleme schon frühzeitig aufgegeben werden.

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Insgesamt sahen wir ein 24h-Rennen auf sehr hohem Niveau, bestimmt von packenden Führungskämpfen zwischen Audi, Bentley und McLaren. Allerdings auch überschattet von massiven Problemen auf Seiten der Bahntechnik. So musste das Rennen durch Absturz der Software zweimal neu gestartet werden. Fehlende Rundenzählung aller Teams erzwangen zusätzliche Rennunterbrechungen.

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Am Ende siegte der McLaren verdient mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Audi und Bentley. Die Schlussphase des Rennens war dabei geprägt durch eine „One man Show“: Michael Niemas übernahm für die letzten drei Stunden den McLaren und fuhr so den Sieg für das Heim-Team ein. Dabei zeigte der von ihm aufgebaute McLaren P1 eine faszinierende Performance. Mit Niemas am Drücker war der McLaren im Schnitt bis zu eine halbe Sekunde schneller als die Konkurrenz.

Das Endergebnis:

Platz 1: 5248 Runden
mag channel racer – McLaren P1 L. Müller/R.Müller/M.Niemas/F.Wilke

Platz 2: 5243 Runden
Audi Team tv racing – Audi R8 LMS F.Biela/J.Hennen/M.Molina/T.Voigt

Platz 3: 5222 Runden
Joest Racing – Joest Bentley Continental GT3 E.Hedden/R.Jüttner/V.Paulun/B.Skottke

Platz 4: 5024 Runden
Volkswagen Motorsport-das Kartell – VW Polo R WRC D.Bäumler/J.Jungklaus/J.Schumacher/S.Waschow

Platz 5: 5010 Runden
Scuderia-Südschleife.com – BMW Z4 GT3 K.Hauschild/J.Kragl/O.Kragl/G.Peters

Platz 6: 4846 Runden
PROTOTYP-Shell – Porsche 962C R.Lietz/F.Mako/J.Stüdemann/O.Schmidt/W.Warnecke

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