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Kennt Ihr diesen Satz: Jetzt gehst Du schon wieder zum Slotten? In wievielen Rennserien fährst Du inzwischen? Glaubt mir, ich kenne diese Fragen BESTENS. Euch geht es bestimmt genauso und einige werden denken, naja das ist noch harmlos. Ja, ist es, es gibt nämlich noch die Steigerung. Eine Frage, die sich wie eine Kugel in den Bauch bohrt. „Hast Du Deine Slotcars lieber als mich? Du verbringst ja mehr Zeit mit den Autos als mit mir.“ Das ist schon eine großkalibrige Verbalkugel, die sich mit hoher Geschwindigkeit auf einen zubewegt. Schlägt die Kugel ein, hat man(n) zwei Möglichkeiten. Erstens man sagt „ja klar, Slotcars stellen keine komischen Fragen und ich kann sie bauen wie es mir passt.“ Ich hab die Antwort mal ausprobiert und seit diesem Zeitpunkt fehlen mir drei Vorderzähne und meine Nase hat einen Knick. Da mir die Polizei nicht abgenommen hat, dass meine zierliche Freundin einen fast 100kg, 1,90 Mann vermöbelt hat, konnte ich nicht einmal Schmerzensgeld rausschlagen. Und dabei wusste ich schon genau, was ich mir von diesem Geld hätte kaufen können. Die Sammlung ist ja von ihrer Vollständigkeit weit entfernt.

Eine alternative Taktik für den gewaltfreien Umgang mit der Partnerin muss es doch auch geben oder? Für uns Bastler wäre es einfacher, etwas zu bauen, als in einen Verbalschlagabtausch zu gehen. Lasst uns zusammen eine Argumentationshilfe aufbauen, die uns vor weiteren Körperverletzungen verschont.


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Drehen wir die ganze Sache doch einfach mal um. Eins vorweggenommen. Unsere Frauen müssten unser Hobby lieben. Welche Frau kann von ihrem Mann schon behaupten, dass er wie ein kleiner Junge immer noch mit Autos spielt. Während andere Frauen schimpfen, dass ihre Männer regelmässig betrunken vom Stammtisch kommen, können unsere Frauen sagen: Mein Mann hatte in der letzten Woche drei Rennen. Welche Aussage ist wohl besser: Mein Mann war beim Stammtisch oder mein Mann hatte drei harte Rennen letzte Woche erfolgreich bestritten. Ich denke, hier haben wir gepunktet! Während sich andere zu viel Alkohol und zum Kartenspielen treffen, gehen wir unserem knallharten Motorsport nach. Alkohol wäre kontraproduktiv und kostet zu viele Zehntel.

Unsere Frauen sollten sich auch mal vorstellen, wir hätten ein anderes Hobby. Wie wäre es als Beispiel mit Tanzen. In der Tanzschule gibt es viele andere Frauen, die auf einen durchtrainierten Motorsportler bestimmt ein Auge werfen. So ein Profirennfahrer ist immer angesagt. Diese verwegenen, gut verdienenden und durchgeknallten Typen sind schließlich Exoten. Ist es da nicht besser, wenn der Mann lieber in seinen Club geht und nicht mit Frauen, sondern mit Rennautos spielt? Achtung eine Warnung: Bringt dieses Tanz-Beispiel nicht, wenn ihr wisst, dass Eure Frauen einen Tanzkurs machen wollen. Das ist dann das klassische Verbaleigentor.

Frauen sind ja bekanntlich sehr sicherheitsbedachte Wesen. Wunderbar, denke ich mir, dann ist das Hobby ja perfekt. Einen 12V Stromschlag überlebt man ohne Probleme und mit maßstabsumgerechneten 300 km/h passiert selbst beim Abflug nichts tragisches. Naja gut, im schlimmsten Fall muss man sich ein neues Slotcar bauen und verbringt noch mehr Zeit mit dem Hobby, aber das könnt ihr ja verheimlichen. Auch hier als Gegenbeispiel: Was, wenn wir uns zum Fallschirmspringen, Base Jumping oder zum echten illegalen Autorennen treffen würden? Was wäre da los? Also alles im grünen Bereich, nichts kann passieren.

So Ihr lieben Slotcar geplagten Frauen, geht in Euch und denkt nochmal über das Hobby Eures Lebenspartners nach. Auch wenn Ihr es nicht versteht, es ist kein Spielzeug das ist eine Leidenschaft. Wie sagte Alberto von Avant Slot so schön zu mir: „Roland, Slotracing for me, it’s not a business, it’s a passion“. Was für eine Aussage! In diesem Sinne, eine erfolgreiche Slot-Saison!

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