Alessi und Keilwitz mit Teamchef Ernst Wöhr

Alessi und Keilwitz mit Teamchef Ernst Wöhr

Perfekter Start in das Sachsenring-Wochenende für die Tabellenführer: Diego Alessi (40, I) und Daniel Keilwitz (22, Villingen / Callaway Competition) starten in ihrer Corvette in die Rennen am Samstag und Sonntag auf dem Sachsenring vom ersten Startplatz. Während Alessi nach einem Qualifyingabbruch im ersten Zeittraining kampflos den ersten Startplatz für das erste Rennen eroberte, behauptete sich Keilwitz im hart umkämpften, 39 Fahrzeuge starken Starterfeld des zweiten Qualifyings für den zweiten Lauf. Dabei lagen 23 Supersportwagen innerhalb von nur einer Sekunde. „Besser geht es nicht“, jubelte Keilwitz nach seiner dritten Pole Position in der „Liga der Supersportwagen“.

Keyfacts, Sachsenring

Streckenlänge:
3,645 km
Wetter:
20 Grad, bewölkt
Pole Rennen 1:
Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette Z06), keine Rundenzeit, aufgrund Qualifyingabbruch, deshalb Startaufstellung nach Tabellenstand (ADAC GT Masters-Reglement Artikel 35)
Pole Rennen 2:
Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06), 1:21,762 Min.

 

Tabellenführer Schubert-BMW verpasste knapp die Pole

Tabellenführer Schubert-BMW verpasste knapp die Pole

Diego Alessi startet zum zweiten Mal vom besten Startplatz

Kampflos kam Diego Alessi (40 I, Callaway Competition) zu seiner zweiten Pole Position in Folge. Das Qualifying für das erste Rennen am Samstag musste nach fünf von insgesamt 40 Minuten Dauer abgebrochen werden. Der Grund war ein Unfall von Carsten Tilke (28, München / Prosperia uhc speed) im Audi R8. Der Sohn von Rennstreckenarchitekt Hermann Tilke blieb unverletzt, bei dem Unfall wurden allerdings die Leitplanken beschädigt. Da das ADAC GT Masters-Reglement im Fall eines Qualifyingabbruchs keine Wiederaufnahme vorsieht, erfolgt die Startaufstellung für das erste Rennen am Samstag gemäß dem aktuellen Tabellenstand. Somit startet Diego Alessi von der Pole Position und teilt sich die erste Startreihe mit Simon Knap (23, NL / DB Motorsport). Aus Reihe zwei starten ADAC GT Masters-Titelverteidiger Dino Lunardi (33, F / ALPINA) im BMW ALPINA B6 und Maximilian Götz (26, Uffenheim / kfzteile24 MS RACING Team) im Mercedes-Benz SLS AMG.

Knappes Duell zwischen Keilwitz und Schwager

Spannend verlief der Kampf um den besten Startplatz im zweiten Zeittraining. Dominik Schwager (35, München / Schubert Motorsport) setzte im BMW Z4 die erste ernstzunehmende Bestzeit, wurde dann allerdings an der Spitze von Keilwitz abgelöst. Der BMW-Pilot griff nochmals an, musste sich aber mit 0,166 Sekunden Rückstand auf die Corvette des Tabellenführers mit Startplatz zwei zufrieden geben. „Ich bin gleich zu Beginn des Qualifying raus auf die Strecke, habe behutsam meine Reifen aufgewärmt und anschließend hat meine erste fliegende Runde sofort gepasst“, freute ich Keilwitz. „Ein geschenkter erster Startplatz und eine herausgefahrene Pole sind eine gute Ausgangsbasis für die beiden Rennen.“

www.elv.de

Der zweitplatzierte Schwager war nicht unzufrieden mit seinem Startplatz in der ersten Reihe und freut sich auf die beiden Rennen: „Die Leistungsdichte an diesem Wochenende ist sehr hoch, daher hätten wir nicht erwartet, in der ersten Startreihe zu stehen. Es werden mit Sicherheit extrem spannende Rennen, die Zuschauer werden am Samstag und Sonntag sehr viel geboten bekommen.“

Aus der zweiten Startreihe gehen am Sonntag Maxime Martin (26, B / ALPINA) im BMW ALPINA B6 und Christopher Mies (22, Heiligenhaus / Prosperia uhc speed) in das Rennen. Einen starken Einstand feierte Mirko Bortolotti (22, I / Schubert Motorsport) im ADAC GT Masters: Bei seinem ersten Einsatz in einem Sportwagen fuhr der amtierende Formel-2-Champion im BMW Z4 auf Anhieb auf den fünften Startplatz.

Bisher bestes Qualifyingergebnis für Schulze-Nissan beim Heimspiel

Über einen gelungen Auftakt zum Heimspiel kann sich auch das Nissan-Team Schulze Motorsport freuen. Tobias Schulze (30, Tagewerben) qualifizierte sich für Startplatz elf und sorgte damit für das Team aus der Nähe von Leipzig für die bisher beste Startposition mit dem Nissan GT-R im ADAC GT Masters.

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