Seit dem 04.01.2014 habe ich nicht mehr vom weiteren Fortschritt des Projektes „Norisburgring“ berichtet. Das lag daran, dass ich zwar oft aber leider immer nur für kurze Zeit an der Bahn bauen konnte. Von diesen jeweils sehr kleinen Bauabschnitten zu berichten, hätte sich nicht gelohnt. Deshalb kommt nun die Zusammenfassung aller Basteltätigkeiten im Zeitraum Januar bis Ende Mai 2014:

Leitplanken

Das Fahrerlager des Norisburgrings

Nach dem Lackieren der kompletten Carrera-Bahn mit Dispersionsfarbe habe ich zunächst am Fahrerlager weiter gebaut. Die Garagen im Fahrerlager erhielten eine Bodenplatte und Beleuchtung. Außerdem wurde die gesamte Garagenfront dunkelgrau lackiert. Eine Alterung der Mauer durch Trockenmalen steht noch an.

Um den Vorhof der Garagen auszuleuchten, setze ich die selbstgebauten Straßenlaternen mit jeweils einer warmweißen 5mm-LED ein (Bauanleitung Straßenlaterne). Die Ausfahrten der Garagen sollen auf einer Ebene mit den Carrera Schienen sein. Dazu wurde der Garagenhof und der Weg zur Boxengasse mit 7mm Pappelsperrholz ausgelegt und die Kanten verspachtelt.

Einbau der kleinen Tribüne

Das Infield der ersten Kurve nach Start-Ziel sollte das „Zuhause“ meiner kleinen Tribüne werden. Damit die Zuschauer bei einem Unfall von herumfliegenden Teilen nicht verletzt werden, befinden sich ein Fangzaun und Leitplanken vor der Tribüne. Die drei warmweißen Leuchtdioden und eine Straßenlaterne leuchten auch hier den Bereich vor der Tribüne komplett aus. Hinter der Tribüne habe ich einige „Bäume“ platziert, die wie die Tribüne auch  im Eigenbau gefertigt wurden.

Sämtliche weiße Linien auf der Bahn habe ich entweder mit einem weißen Edding Lackmarker 750, 2 – 4 mm oder mit weißer Dispersionsfarbe angebracht. Letzteres erfordert allerdings ein Abkleben.

Aufmalen der Curbs

Für das Anzeichnen  der Curbs auf der Carrera-Schiene habe ich mir ein kleines Hilfsmittel aus einem Bleistift, einem Stück Pappe und einem alten Leitkiel gebaut. Die Bilder dürften selbsterklärend sein:

Diorama als Lukendeckel auf der Grundplatte

Für spätere Wartungsarbeiten sowie dem einfacheren Zugang zum hinteren linken Teil der Bahn habe ich in die Grundplatte ein Loch gesägt. Dieses wird mit einer 8mm Pappelsperrholzplatte abgedeckt. Auf dieser Abdeckung  ensteht ein Diorama. Die minimale Grundgestaltung inkl. Beflockung ist bereits fertig:

Als Streumaterial für das Kiesbett habe ich übrigens Katzenstreu verwendet. Die Leitplanke ist – wie bereits mehrfach erprobt – aus einer dreiadrigen Stegleitung aufgebaut (Bauanleitung Leitplanke).

Der hintere linke Teil der Bahn wurde als nächstes weiter ausgebaut. Am Rand der Bahnplatte habe ich grau lackierte Randstreifen aus Hartschaumplatten angebracht, die teilweise „begrast“ oder „geschottert“ wurden. Um die Streckenposten an diesen Stellen abzusichern, sind drei der vorbereiteten Fangzäune in diesem Bereich auf die Randstreifen geklebt. Die Fangzäune sind natürlich so platziert, daß die Slotcars auch im Drift nicht an die Mauer stoßen. Mittels „Trockenmalen“ und einigen Farbschmierern wurden die Mauern noch etwas gealtert.

Die Boxenmauer

Durch das Zersägen einiger Carreraschienen habe ich zwischen Boxengasse und der Start-Ziel-Geraden fast 5cm Platz geschaffen. In diesem Zwischenraum wurde die Boxenmauer aufgebaut. Zuerst wurde der  Bereich mit einer Hartschaumplatte ausgefüllt und mit der Schiene verspachtelt. Ich habe hier auf die Hartschaumplatte zurückgegriffen, weil im hinteren Teil der Boxengasse bereits die Steigung der Bahn beginnt. Holz wäre dafür nicht flexibel genug. Die Boxenmauer selbst besteht aus 6mm Pappelsperrholz und ist 4,5 cm hoch.Den oberen Abschluss der Mauer bildet eine 1,5 cm breite und 4 mm starke Kieferleiste.

Am Ende der Mauer wird demnächst noch das gelbe ADAC-Zeitnehmerhäuschen nach dem Vorbild Nürburgring angebracht.

Die Verkleidung der langen Geraden

Spaßfaktor des Norisburgrings ist die relativ lange Gerade mit Unterführung und drei Spuren. Beim Fahren gegen das Ghostcar (mit Magnet und Ortmann)  ist die dritte Spur eine schöne Möglichkeit kollisionsfrei zu überholen (Video folgt).

Als nächstes wird der rechte Teil der Bahn in Angriff genommen. Ziel ist es, bis Juli die grobe Landschaft fertig zu haben. Dann folgen die Details wie Figuren, Werkzeuge, Unfallszene, Siegerehrung, Schweißer (mit elektr. Blitzschaltung), große Tribüne, Reifenstapel, …. D.h. der eigentliche Spaß kommt erst noch!

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