Projekt Festaufbau: Der Slotblog-Ring 2014

Im Dezember 2013 beende ich hiermit offiziell das Dasein als sogenannter „Teppichrutscher“. Jahrelang ließen es die privaten Platzverhältnisse nicht zu, einen Festaufbau zu realisieren. Bei jedem Rennen oder Training im Slot-Club dachte ich mir, dass ich zu Hause eine fest aufgebaute und detaillierte Rennbahn brauche. Eine Rennbahn die schön zu fahren ist und modellbauerisch nach und nach komplett im Maßstab 1:32 ausgestaltet wird.

Das Bahnsystem

Als Bahnsystem kommt Carrera Digital 132/124 zum Einsatz. Beide Maßstäbe können auf der Bahn gefahren werden. Vorwiegend wird aber 1:32 gefahren, da mein Fuhrpark überwiegend aus digitalisierten 1:32er Modellen besteht. Obwohl ich im Slot-Club ausschließlich analog fahre, habe ich mich für eine digitales System enstchieden. Das hat verschiedenste Gründe (Ghostcar, Boxenstopps, Tanken), die an dieser Stelle nicht weiter aufgeführt werden sollen. Einsteigerinformation zur Auswahl analog – digital findet ihr hier.

Streckenplanung

Nach mehrmonatigen Layoutplanungen mit dem Streckenplaner und anschließenden Fahrtests auf der aufgebauten Autorennbahn stand im Dezember 2013 fest, welches Layout fest aufgebaut werden sollte.

Festaufbau Carrerabahn

Entstanden ist eine Carrera-Bahn, die folgende Kriterien erfüllt:

  • optimale Raumnutzung (5,20m x 1,80 m)
  • Keine Weiche direkt nach einer Kurve
  • schließende und öffnende Kurven
  • möglichst wenig Kurve 1
  • flüssig zu fahren
  • hoher persönlicher Spaßfaktor

Besonderheiten

Zu dem Layout gibt es einige kritische Stimmen. Diese betreffen zum einen die „sinnlose Dreispurigkeit“. Diese hat für den normalen Rennbetrieb sicherlich keine tragende Funktion. Im Rennen gegen das Ghostcar sieht das jedoch etwas anders aus. Hier kann die Spur genutzt werden, um kollisionsfrei am Ghostcar vorbeizukommen.

Zweiter Kritikpunkt ist die Mehrheit an Rechtskurven und der fehlende Spurausgleich. Letztendlich treffen bei der Streckenplanung immer unterschiedliche Meinungen aufeinander. Will man alle berücksichtigen wird so ein Bahnlayout aber niemals fertig. Deshalb habe ich mich für den Festaufbau entschieden, als das Layout mir persönlich Spaß gemacht hat und flüssig zu fahren war.

Im Rennbetrieb hat sich die Weichenkombination (oben links) als genial herausgestellt. Der Spurwechsel von innen nach außen und über die Kurvenweiche wieder auf die Ideallinie macht einen sehr realistischen Eindruck und lässt sich schnell und flüssig durchfahren. Somit nimmt man der engen Kurve 1 am Ende der Geraden den Schrecken.

 

Bautagebuch der Bauabschnitte:

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